Bereits im ersten Amtsjahr des neuen Bildungs- und Kulturdirektors sind in dessen Agenda schon viele Termine eingetragen – unter anderem möchte er mit seinen Besuchen in den Schulen sein Interesse an den Menschen zeigen und die Organisationen kennenlernen. So scheute Armin Hartmann vergangene Woche auch den weiten Weg nach Luthern nicht und liess sich unter anderem von einer Gruppe Primarschülern das altersgemischte Primarschulmodell der Schule anschaulich erklären. Eine Gruppe von Lernenden der ISS erklärte daraufhin, wie der Wochenplan organisiert ist und welche Rolle das Lerntagebuch im Alltag spielt.
Armin Hartmann hörte den Lernenden interessiert zu und stellte sowohl organisatorische wie auch pädagogische Fragen, welche die Lernenden altersgemäss kompetent beantworteten.
Im Vorfeld des Besuchs haben SchülerInnen, Lehrpersonen und Berufsbildner Aussagen zur Schule festgehalten, welche zeigen, wie sehr die Institution in der Gemeinde verankert ist und welch grosse Wertschätzung sie geniesst. Insbesondere die Tatsache, dass Luthern von der Basisstufe bis zur Sekundarstufe die Schüler im eigenen Dorf altersgemischt unterrichtet, wird sehr geschätzt. Auch die Begleitung bei der Berufswahl und die Lehrmeisterkontakte werden als wichtige Aspekte hervorgehoben, welche von der Schulleitung als Botschaft an den Regierungsrat übermittelt wurden.
Im Anschluss an den Schulbesuch trafen sich die Vertreter der Bildungskommission und dem Gemeinderat, die Schulleitung sowie zahlreiche Lehrpersonen beim Pausenkaffee zu einem interessanten Austausch mit dem Bildungsdirektor. Es wurden dabei aktuelle Bildungsfragen besprochen und aus den verschiedenen Perspektiven angeregt diskutiert.

